Vietnamesisch für Fortgeschrittene,
authentisch, einzigartig
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Hội An
...das malerische Fischerdorf.



Wissenwertes über Hội An - Ein UNESCO Weltkulturerbe
Die historische Altstadt von Hoi An
in Zentral-Vietnam liegt, von Reisfeldern umgeben, bildschön am
Thu-Bon-Fluss, der sie mit dem nahen Meer verbindet. Die Kleinstadt war
einst eine Station der "Seidenstraße des Meeres", über 2000 Jahre
reichen ihre Ursprünge zurück. Schon als vom 04.- 10. Jahrhundert in
Zentral-Vietnam das Reich der Cham blühte, ankerten hier Segler aus
Arabien und Persien, aus Indien und China. Seine Blütezeit erlebt der
Hafen vom 16. bis 19. Jahrhundert, als sich immer mehr japanische, vor
allem chinesische Seefahrer niederließen. Sie handelten mit hochwertiger
Seide, mit Porzellan, Lacken und chinesischer Medizin. Schiffe aus
Portugal, Holland, Indien, Siam, England und Frankreich liefen den
kleinen, aber legendären Umschlagplatz an. Hoi An war auch der Hafen der
Ngyuen-Kaiser, die im 150 km entfernten Hué residierten.
Bis heute reihen sich die langgestreckten alten Händlerhäuser am Flussufer und in den malerischen Gassen, zwischen Tempeln, Pagoden, Schreinen. In Architektur und Kultur mischen sich vietnamesische mit japanischen und vor allem chinesischen Traditionen. Fünf chinesische Versammlungshallen reihen sich mit ihren Tempeln an der Hauptstraße. Dort gedenkt man bis heute jener ersten Seefahrer, die einst aus Südchina kommend, in Hoi An landeten. Und man opfert Tien Hau, der (chinesischen) Schutzgöttin der Seefahrer.
In Hoi An (d.h. "friedvoller Treffpunkt") glaubt man sich in alte Zeiten zurückversetzt, um sogleich durch knatternde Mopeds und klingelnde Rikschas aufzuwachen. Laut, lärmend und quirlig ist der alte Markt am Fluss. Er zählt zu den lebhaftesten Vietnams. Faszinierend, wie das geschäftige, knallbunte und doch völlig normale vietnamesische Alltagsleben in den historischen Gassen spielt. Das macht den Charme der Stadt aus.